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Sonntag, 09.09.2012: Haimbacher SV - SG Johannesberg 3:4 (2:0)

Johannesberg dreht Spiel nach 0:2 Rückstand - Zeljko Radic spricht nach Haimbacher 3:4-Pleite von Krise.

© Pressebericht von FZ-Mitarbeiter Julius Böhm übernommen aus der Fuldaer Zeitung vom 10. September 2012: Die SG Johannesberg hat in der Kreisoberliga Süd beim Haimbacher SV nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:3 gewonnen. Zunächst sah es gut aus für die Platzherren:

In einem offen geführten Spiel war der Sportverein konsequenter im Abschluss und ging durch ein Eigentor und einen Treffer von Benjamin Kropp mit einer 2:0-Führung in die Kabine. Johannesberg spielte auf Augenhöhe, ließ jedoch eine gewisse Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Nach der Pause spielte plötzlich nur noch der Gast, Haimbach wirkte nicht wach genug und kam kaum noch aus der eigenen Hälfte hinaus.

„Vor der Pause haben wir nicht viel zugelassen, aber nach dem Seitenwechsel waren wir nicht mehr richtig in den Zweikämpfen und mussten nur noch verteidigen. Dann bekommen wir noch eine für mich entscheidende Rote Karte“, bemängelt Spielertrainer Zeljko Radic. Kurz nach dem verdienten Anschluss der Gäste durch Robin Kleemann drehten bei Dennis Tisma plötzlich die Sicherungen durch. Nach einem Foul an ihm, das von Schiedsrichter Andreas Börner auch geandet wurde, zeigte er dem Referee den Stinkefinger, der ihn völlig zu Recht des Feldes verwies. Somit machten sich die Gastgeber das Leben selbst schwer.

(Anmerkung Haimbacher SV: Siehe hierzu die offizielle Gegendarstellung unten...)

Johannesberg drückte weiter auf den überfälligen Ausgleich, der auch wenig später durch einen Distanzversuch vom eingewechselten Ospald, bei dem sich SV-Keeper Engel verschätzte, fiel. Nun bekam Johannesberg natürlich die zweite Luft und setzte mit einem Doppelschlag zum 4:2 durch Leinweber und Brylski den scheinbaren K.O. für die Hausherren. Doch die gaben sich weiter nicht auf und trafen eine Minute später durch Zeljko Radic zum Anschluss. Der bereits verwarnte Alexander Kropp wollte anschließend den Ball schnell zum Mittelpunkt bugsieren, ringte mit SG-Keeper Minich um den Ball und sah die Gelb-Rote Karte.

„Das war heute einfach ärgerlich und nach vier Niederlagen in Serie können wir schon von einer Krise sprechen“, gab Radic zu.

Aufstellung Haimbacher SV: [1] Nicolas Engel, [4] Salman Alp, [6] David Engel, [8] Benjamin Kropp, [9] Anton Stein, [10] Ljubisa Radic, [11] Dennis Tisma, [12] Dahoud El Ahmad (ab 46. Minute [16] Benedikt Boehning), [13] Lukas Hasenauer (ab 49. Minute [3] Daniel Hohmann , ab 58. Minute [5] Gabriel Mengel), [15] Zeljko Radic, [17] Alexander Kropp.

Zuschauer: 300. Tore: 1:0 Patrick Schneider (28., Eigentor), 2:0 Benjamin Kropp (40.), 2:1 Robin Kleemann (62.), 2:2 Marius Ospald (71.), 2:3 Oleg Leinweber (86.), 2:4 Paul Brylski (87.), 3:4 Zeljko Radic (89.).

 

Offizielle Gegendarstellung des Haimbacher SV zur roten Karte von Dennis Tisma - Bericht im Sportteil der Fuldaer Zeitung vom 10.09.2012

Verschiedene kritische Stimmen aus unserem Verein haben mich zu dieser Gegendarstellung veranlasst: Unser Spieler Dennis Tisma wurde an der Außenlinie in der Nähe der Auswechselbank der SG Johannesberg von einem Gegenspieler gefoult. Dieses Foul wurde vom Schiedsrichter so wie in der FZ berichtet mit Freistoß für Haimbach geahndet. Trotz dieser korrekten Entscheidung war Dennis Tisma aufgebracht, was aus Richtung der Johannesberger Bank, vermutlich von einem Zuschauer, mit dem Zuruf "das hast du schon längst verdient" (gemeint war das Foul) kommentiert wurde. Dennis Tisma zeigte dann dem Zuschauer den berühmten "Finger", was der Schiedsrichter, obwohl er diese Geste eindeutig nicht auf sich bezog, mit der roten Karte quittierte. Er zog sie also NICHT wegen Schiedsrichterbeleidigung. Ich stand in unmittelbarer Nähe und bin mir deshalb sicher, die Situation richtig gesehen und beschrieben zu haben.

Mit dieser Klarstellung will ich keinesfalls das Verhalten von Dennis Tisma entschuldigen, allenfalls etwas plausibler und nachvollziehbarer machen. Ferner ist mir überhaupt nicht daran gelegen, die Entscheidung des Schiedsrichters oder das Verhalten der Johannesberger Zuschauer zu kritisieren. Auch die im Allgemeinen sehr disziplinierten Haimbacher Zuschauer sind nicht immer Engel, obwohl viele von ihnen so heißen.

Das Spiel der beiden Nachbarn war trotz des Derbycharakters sehr fair. Exemplarisch dafür steht auch die Tatsache, dass der Haimbacher Torhüter Nicolas Engel auf Nachfrage des Schiedsrichters zugab, bei einer Abwehraktion den Ball noch berührt zu haben. Aus dem nachfolgenden Eckball entwickelte sich dann der Führungstreffer für Johannesberg.

Ernst Engel, Vorstandssprecher Haimbacher SV

 
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