Sonntag, 07.04.2013 : SG Maar/Heblos/W. II - Haimbacher SV II 1 : 0

Unglückliche Niederlage!

Die 2. Mannschaft des HSV musste eine bekannte, aber immer wieder bittere Realität des Fußballs akzeptieren: es gewinnt nicht die Mannschaft, die überlegen war oder mehr Chancen heraus spielt, sondern diejenige, welche den Ball öfters ins Tor des Gegners befördert.

Dementsprechend frustriert waren die tapfer anstürmenden Haimbacher Kicker, die ohne Lohn für Ihren Aufwand den Heimweg antreten mussten. Eine zentrale Rolle, die nicht als Entschuldigung gelten soll, aber großen Einfluss auf das Spielgeschehen nahm, war der katastrophale Sportplatz in Maar, der ein Fußballspiel praktisch nicht möglich machte. Schon aufgrund der extrem hohen Verletzungsgefahr für alle Amateurfußballer, die hier am Wochenende in Ihrer Freizeit einem Breitensport nachgehen, ist es nicht verantwortbar, ein Sportgelände so verkümmern zu lassen. Hatte sich vor ein paar Jahren bereits ein Spieler des HSV eine schwere Verletzung zugezogen, die sein Karriereende bedeutete, so knickte Thomas Bosold heute um und hat hoffentlich keine schwerere Blessuren - auf diesem Weg wünschen wir gute Besserung!

Unter diesen Umständen waren auch klare Einschussmöglichkeiten, als beispielsweise Marc Engel in der 20 Minute frei mit dem Ball aufs Tor zusteuerte, schwer zu verwerten - er traf kaum den Ball, der auf diesem "Kartoffelacker" dann irgendwo Richtung Eckfahne landete. Ähnliche Versuche auf beiden Seiten gingen mehrere Meter am Tor vorbei oder man säbelte bereits beim Torschuss über oder unter dem Ball hindurch. Bälle, die dann doch einmal Richtung Tor kamen, mussten beide Torleute mit viel Geschick und kuriosen Einsätzen entschärfen, ungewollte Slapstick Einlagen ergaben sich bei diesen Bedingungen genügend.

Ein ruhender Ball war demzufolge das effektivste Mittel und die Hausherren nutzen einen platziert ausgeführten Freistoß aus 16 Metern zur Spielentscheidung ( 44 Min. ). Der HSV hatte gleichfalls bei Freistößen und Ecken seine größten Torgelegenheiten, Björn Diegelmann war gleich drei Mal per Kopf zur Stelle, aber alle Versuche fanden nicht den Weg ins Tor. Vladyslav Bagriy, der uns nun seit der Rückrunde verstärkt, schoss aus dem Getümmel beinahe den Ausgleich, als des Gegners Torwart blitzschnell reagierte. Ebenso hatte Klarence Alva, der nun nach 2 Jahren wieder zur Verfügung steht, eine Einschussmöglichkeit. Nach einem seiner vielen Flankenläufe passte Michael Wieseler in die Mitte, wo wir Alexander Engel das Tor so sehr gegönnt hätten - aber auch hier entschärften die Platzbedingungen den Anschlussversuch aus kürzester Distanz. Weitere Chancen konnten ähnlich nicht genutzt werden, während die Haimbacher Abwehr insgesamt 90 Minuten recht sicher stand.

Fazit: Die Moral der Mannschaft stimmt und der Wille und die spielerische Linie waren vorhanden. Demzufolge sollten wir mit Zuversicht die Aufgabe gegen die SpVgg. Bimbach II am kommenden Wochenende angehen, wo wir mit der gleichen Leidenschaft dann punkten sollten.

Aufstellung: R. Vogt - A. Mathes, M. Dettler, T. Bosold, M. Jakob, S. Frantz - B. Diegelmann, Vladislav Bagriy, M. Wieseler, O. Pappert, K. Alva - M. Engel, A. Engel

 

 
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