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Samstag, 01.09.2012: SG Lautertal I - Haimbacher SV II 2 : 3

Leidenschaft und unbedingter Siegeswille!! Das Spiel wurde von vielen als eine Begegnung von 10 Haimbachern gegen 12 Lautertaler beschrieben, denn in der Tat hatte der Schiedsrichter eine so nie gesehene lächerliche und parteiische Spielleitung gezeigt.  Die Fakten, denen sich die Haimbacher Reserve entgegen stellen musste:  insgesamt 7 ( zum Großteil völlig unberechtigte ) gelbe Karten, 1 mal gelb rot, 2 unberechtigte Elfmeter und angekündigte 8 Minuten Nachspielzeit, welche dann insgesamt 10 Minuten wurden, 70 Minuten in Unterzahl. Letztlich wurde sogar noch einer unserer treusten Anhänger des Sportplatzgeländes verwiesen – man kam während dieses Spiels oft auf den Gedanken, einfach das Spiel zu beenden, um sich nicht weiterhin jede Bemühung von einem völlig unfähigen Schiedsrichter zunichte machen zu lassen.

 

Zum Spiel: Unter den beschriebenen Umständen, die verständlicherweise alle Beteiligten zur Weißglut trieben, bekamen wir zum Spielbeginn den 1. Elfmeter zum 0 – 1 Rückstand ( 6 Min. ), die ersten unberechtigten gelben Karten und waren dann bereits ab der 20. Spielminute nur noch 10 Mann, sinngemäß nun gegen 12, die gegen uns standen. Fairerweise ist zu erwähnen, dass die Lautertaler sich im kompletten Spiel korrekt verhalten haben und bezeugten, dass dieser Schiedsrichter regelmäßig die Spiele zur Farce verkommen lässt -  sollte es also heute den HSV treffen?

Bis zum Halbzeitpfiff war es sehr schwierig, die Nerven zu behalten und so kam auch wenig Spielfluss durch die ständigen Unterbrechungen zustande. Benedikt Böhning war einer der wenigen, der unbekümmert mit einigen sehr gelungen Aktionen über die linke Seite den Gegner in Verlegenheit brachte, als wir bereits in Unterzahl die Angriffe der Lautertaler abwehrten. Alex Jonas hatte nach einer halben Stunde allein vor dem herausstürmenden Torwart den Ausgleich auf dem Fuß, lupfte den Ball aber etwas zu hoch übers Tor. Der wieder aktivierte Mashum Alp war es dann in der 40. Minute, der durch einen Kopfballaufsetzer den verdienten Ausgleich erzielte, der uns unter diesen widrigen Umständen etwas beruhigte.

In der Halbzeit konnten wir dann die weitere Vorgehensweise besprechen und verständigten uns darauf, den Schiedsrichter völlig zu ignorieren und uns auf unser Spiel zu konzentrieren, denn wir merkten, das selbst in Unterzahl hier eine Möglichkeit war zu punkten. So lief eine verschworene Truppe auf, die einen beeindruckenden Kampfgeist zeigte, extrem viel Laufbereitschaft leistete und in der Abwehr, wie im Angriff sich gegenseitig unterstütze. Bjoern Diegelmann kam immer besser ins Spiel und konnte einen Abpraller überlegt zur 1 – 2 Führung nutzen ( 65 Min. ). Das Mittelfeld des HSV um Andre Mathes und Sascha Franz zeigte eine unglaubliche Zweikampfbereitschaft und konnte die Unterzahl  defensiv ständig kompensieren und leitete sogar weitere Angriffe ein. Mashum Alp, der sich immer wieder gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen konnte erzielte dann die Vorentscheidung zum 1 – 3 durch eine Einzelleistung ( 75 Min. ) und belohnte die komplette Mannschaft für Ihre hervorragende Einstellung.

So musste schließlich der Schiedsrichter wieder mit dem nächsten Elfmeter einschreiten, um den Versuch zu unternehmen, das Spiel noch einmal zu drehen. Stefan Möller hätte den Schuss fast parieren können, aber beim Spielstand von 2 – 3 mussten wir uns nochmal auf eine heiße Schlussphase einstellen.

Nachdem der Schiedsrichter nun noch einige Freistöße in Strafraumnähe gegen uns pfiff, war die komplette Überzeugungskraft von allen Spielern gefragt und man warf sich jetzt förmlich in jeden Schuß und führte beherzt die Zweikämpfe. Aber auch Können war gefragt und das zeigte Stefan Möller, als er einen ins Dreieck gezirkelten Freistoß um den Pfosten lenkte, den etliche Zuschauer schon im Netz zappeln sahen. Der Schiedrichter kündigte 8 Minuten Nachspielzeit zu unserem Entsetzen an, die dann erst nach 100 Minuten Spielzeit endlich mit dem verdienten Sieg der Haimbacher endeten. Alles andere wäre nach objektiver Beurteilung des Spiels unverdient gewesen, aber leicht enden solche Partien in unnötigen Spielabbrüchen, Ausschreitungen oder einer noch größeren Flut von Platzverweisen.

Fazit: unter den gegeben Umständen diese 3 Punkte einzufahren, war wahrlich ein Ergebnis von Überwindung und unbedingtem Siegeswillen, aber auch gepaart mit einer spielerisch guten Leistung in der 2. Halbzeit, als sich eine Mannschaft auf dem Platz zeigte, die um jeden Preis gewinnen wollte und die entscheidene Übersicht behielt.

Möglicherweise ist beim nächsten Spieltag die Einstellung ähnlich gut, dann können wir darauf aufbauen. Sollte gar Dieter Krämer nach seinem Platzverweis wieder dabei sein, haben wir auch die nötige moralische Unterstützung sicher, die wir bei solchen Spielen dringend benötigen...

Aufstellung: St Möller – L. Jestädt, M. Jakob, M. Dettler – M. König, A. Mathes, B. Diegelmann, B. Böhning, J. Getmann,  S. Frantz, - M. Alp, A. Jonas, St. Tritschler

 
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